Endlich ohne Angst zum Zahnarzt!

Herzrasen, kalte Hände, trockener Mund, Schweißausbrüche – und das alles nur beim Gedanken an den Zahnarzt. Wenn Sie das kennen, leiden Sie vermutlich unter einer Zahnarzt- oder Oralphobie. Unser neuer Patientenratgeber informiert.

Zwei typische Leidenswege

Als Monika T.* in unsere Praxis kam, war sie mehr als 20 Jahre nicht beim Zahnarzt. Sie hatte vier abgebrochene Zähne und immer wieder schmerzhafte Entzündungen. Beim Lachen bemühte sie sich, den Mund nicht zu weit zu öffnen. Natürlich wusste Monika T., dass das nicht so weiter gehen konnte. Sie hatte einen verantwortungsvollen Job und achtete darauf, dass ihr niemand etwas anmerkte. Glaubte sie. Bis eine wohlmeinende Kollegin sie in einer ruhigen Minute zur Seite nahm und darauf hinwies, dass sie oft unangenehm aus dem Mund rieche – und dies unter den Kollegen auch schon Gesprächsthema sei. Das Maß war voll.

Stefan M.* hatte schon als Kind große Angst vor jedem Besuch beim Zahnarzt. Allein der Geruch. Und dann das Geräusch der Bohrer. Einmal hatte er einen Arzt sogar in den Finger gebissen, als dieser ihm eine Spritze setzen wollte. Die Vorwürfe der Eltern, die schroffe Behandlung und die spöttischen Blicke in der Praxis machten seine Angst und Scham noch schlimmer! Als Erwachsener ist er dann einfach nicht mehr gegangen. Jahre später aber kamen Schmerzen. An einer unbehandelten Wurzel hatte sich eine Zahnfistel gebildet. Die rezeptfreien Schmerzmittel aus der Apotheke halfen nicht mehr. Irgendwann hielt er es einfach nicht mehr aus.

Wann ist man ein „Angstpatient“?

Die Angst vor dem Besuch beim Zahnarzt gehört zu den am weitesten verbreiteten Phobien. Bis zu 80 % der Bevölkerung in Deutschland geben bei Befragungen an, Angst vor dem Zahnarzt zu haben. Das bedeutet: Wer Angst hat, ist noch lange kein Angstpatient!

Es gibt aber auch eine Gruppe, bei der ist diese Angst so ausgeprägt, dass sie lange Zeit jeden Besuch beim Zahnarzt vermeiden. Die Gründe dafür sind vielfältig, z.B.:

  • Angst vor Schmerzen
  • das Gefühl, hilflos und ausgeliefert zu sein
  • schlechte Erfahrungen und Traumata

Die Praxis Dr. Regensburger hat sich darauf spezialisiert, Menschen mit ausgeprägter Angst vor dem Zahnarzt zu helfen. Darum haben wir unser Wissen und unsere Erfahrungen aus vielen Jahren auf einer Informationsseite Zahnarztangst zusammengetragen.

Hier finden Sie auch einen Schnelltest, mit dem Sie sich einfach und anonym Klarheit verschaffen können, wie ausgeprägt Ihre Angst ist.

Vertrauen: Sie bestimmen, was passiert

Wenn Patienten wie Monika T. oder Stefan M. zum Hörer greifen, um in unserer Praxis anzurufen, bedeutet das für sie bereits eine enorme Überwindung. Oft ist die Anspannung schon in den ersten Sätzen deutlich zu spüren.

Darum ist uns besonders wichtig, dass von Anfang an ein vertrauensvolles Verhältnis entsteht. Dazu gehört, dass wir Sie zu nichts drängen oder überreden versuchen!

Oft empfehlen wir, erst einmal einen Kennenlern-Termin zu vereinbaren. Wenn Sie möchten, können wir dabei auch schon einen Blick in Ihren Mund werfen. Es muss aber nicht sein. Vielleicht möchten Sie auch erst einmal in die Praxis kommen und einen Kaffee in unserem Warteraum trinken. Auch das ist in Ordnung!

Von Entspannung bis Vollnarkose – wir finden den richtigen Weg für Sie

Wenn Sie sich entschließen, eine Behandlung durchführen zu lassen, besprechen wir genau den Rahmen, in dem sie stattfinden wird. Vielleicht hilft Ihnen vertraute Musik, sich zu entspannen? Dann bringen Sie einfach Ihren Player mit und hören während der Behandlung was Sie möchten.

Wenn Ihnen das nicht genügt, ist es möglich, eine Behandlung im „Schmerzfreien Dämmerschlaf“ durchzuführen. Das heißt, Sie werden mit Medikamenten in einen tiefen Entspannungszustand versetzt, in dem Sie weder Angst noch Schmerzen wahrnehmen.

Auch unter Vollnarkose kann eine Behandlung durchgeführt werden. Dazu arbeiten wir mit dem Narkosezentrum München zusammen.

Das A und O ist, dass wir gemeinsam den für Sie angenehmsten Weg finden. Das geht nur im persönlichen Gespräch. Dazu stehen ich und mein ganzes Team Ihnen sehr gerne zur Verfügung!

 

* Aus Gründen der Diskretion und des Vertrauens sind die Fälle der Monika T. und des Stefan M. keine realen, aber sehr realistische und typische Patientengeschichten, wie wir sie häufig in unserer Praxis erleben.