Zahngesundheit: Mehr als nur gesunde Zähne

Karies? Parodontitis? Sicher schon mal gehört! Aber kennen Sie die genauen Ursachen und Folgen kranker Zähne? Testen Sie Ihr Wissen über Zähne! Durch unser Quiz erfahren Sie, was Sie persönlich für Ihre Zahngesundheit tun können, warum dabei die Prophylaxe so wichtig ist und wie Ihnen die moderne Zahnmedizin hilft, wenn's doch mal im Mund wehtut.

  • Ein Zahn besteht aus drei Schichten: dem Zahnschmelz, dem Zahnbein und dem Zahnmark.
    Der Zahnschmelz ist die äußerste Schicht und zugleich die härteste Substanz im menschlichen Körper. Er besteht vor allem aus Mineralien wie Phosphat und Kalzium. Trotz seiner Härte ist Zahnschmelz aber anfällig: Säuren können ihn aufweichen, eine unbehandelte Karies kann ihn komplett zerstören. Im Gegensatz zur Haut kann sich der Zahnschmelz aber nicht selbst reparieren. Deshalb sind eine sorgfältige und regelmäßige Zahnpflege sowie Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt wichtig.
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  • Unsere Zähne zerkleinern innerhalb von 50 Jahren rund 20 Tonnen Nahrungsmittel – das sind ungefähr 40 Rinder und ein rund 4,5 Kilometer langes Brot.
    Bei dieser Schwerstarbeit hilft jeder einzelne Zahn im Mund mit, nur so funktioniert das komplexe Kausystem. Doch nicht allein fürs Essen sind die Zähne wichtig. Wir brauchen sie auch fürs Sprechen oder Singen – und selbst fürs Lachen: Wer weiß, dass mit seinen Zähnen alles in Ordnung ist, lacht selbstbewusst und ungeniert. Auf gesunde Zähne zu achten, ist also in vielerlei Hinsicht von Bedeutung!
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  • Bei Zahnfäule ist eine Kariesbehandlung nötig!
    Denn Zahnfäule ist nichts anderes als Karies. Karies kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Fäulnis“. Karies entsteht durch Bakterien, die sich als klebriger Belag auf den Zähnen ansiedeln. Wird der auch als Plaque bezeichnete Belag nicht durch gründliches Putzen entfernt, können sich die Bakterien schnell vermehren – insbesondere durch zuckerhaltiges Essen und Trinken. Dabei wandeln sie den Zucker in Säuren um, die den Zahnschmelz angreifen. Ist der Zahnschmelz porös, dringen die Bakterien in den Zahn ein und zerstören ihn von innen heraus. Ohne Behandlung droht der Verlust des Zahns.
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  • Das liegt insbesondere an einer verbesserten Mundhygiene und daran, dass mehr Menschen fluoridhaltige Zahnpasta verwenden.
    Diese fördert die Remineralisierung der Zähne und macht sie resistenter gegen Säuren. Auch die Ernährung spielt eine Rolle: Fisch wirkt als Fluorlieferant zahnhärtend. Vollkornbrot und rohes Gemüse erfordern kräftiges Kauen. Das regt die Speichelproduktion an, wodurch die Säuren neutralisiert und die Zähne weniger stark angegriffen werden.
    Auch der Zahnarzt kann Karies vorbeugen. Besonders effektiv: Dentcoat, ein spezieller Schutzfilm, der Plaque-Anlagerungen um bis zu 95 Prozent verringert und Kariesbakterien damit besonders nachhaltig abwehrt.
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  • Einmal am Tag eine größere Menge zu naschen, ist für die Zähne besser als mehrmals eine süße Kleinigkeit.
    Für die Entstehung von Karies kommt es nicht so sehr darauf an, wie viel Zucker wir essen, sondern wie häufig und wie lange er mit den Zähnen in Kontakt ist. Denn Zucker wird ja von bestimmten Bakterien im Zahnbelag sofort in Säuren umgewandelt, die den Zahnschmelz angreifen – sie entmineralisieren ihn. Wiederholt sich die Säureattacke mehrmals am Tag, etwa durch häufige süße Zwischensnacks, bleibt für die natürliche Remineralisierung durch den Speichel nicht ausreichend Zeit. Im schlimmsten Fall entsteht Karies. Das heißt: Zuckerfreie Erholungspausen sind für gesunde Zähne unverzichtbar! Wer ganz ohne schlechtes Gewissen naschen will, greift am allerbesten zu zahnfreundlichen Süßigkeiten (erkennbar am lachenden Zahnmännchen mit Schirm) – die dürfen gerne auch über den Tag verteilt in den Mund wandern.
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  • Parodontitis ist ein ernstzunehmender Risikofaktor für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
    Ähnlich wie Bluthochdruck, Übergewicht oder erhöhte Blutfettwerte kann Parodontitis – also eine Entzündung des Zahnbetts, bei der sich Zähne lockern und ausfallen – zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führen. Tückisch: Weil die durch Bakterien verursachte Entzündung zunächst keine Schmerzen verursacht, kann sie lange unentdeckt bleiben. Die regelmäßige Kontrolle durch den Zahnarzt ist daher besonders wichtig. In der Prophylaxe kann er effektiv einer Parodontitis vorbeugen, zum Beispiel mit einer vollständigen Munddesinfektion („Full Mouth Desinfektion“). Hierbei werden Bakterienbesiedlungen nachhaltig minimiert, was die Zahngesundheit deutlich fördert. Diese Behandlung ist auch bei bereits diagnostizierter Parodontitis eine sinnvolle Antibiotika-Alternative.
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  • Parodontitis ist ein ernstzunehmender Risikofaktor für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
    Ähnlich wie Bluthochdruck, Übergewicht oder erhöhte Blutfettwerte kann Parodontitis – also eine Entzündung des Zahnbetts, bei der sich Zähne lockern und ausfallen – zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führen. Tückisch: Weil die durch Bakterien verursachte Entzündung zunächst keine Schmerzen verursacht, kann sie lange unentdeckt bleiben. Die regelmäßige Kontrolle durch den Zahnarzt ist daher besonders wichtig. In der Prophylaxe kann er effektiv einer Parodontitis vorbeugen, zum Beispiel mit einer vollständigen Munddesinfektion („Full Mouth Desinfektion“). Hierbei werden Bakterienbesiedlungen nachhaltig minimiert, was die Zahngesundheit deutlich fördert. Diese Behandlung ist auch bei bereits diagnostizierter Parodontitis eine sinnvolle Antibiotika-Alternative.
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  • Verfärbungen, die durch Kaffee, Tee oder Rauchen entstehen, beseitigt am besten eine professionelle Zahnreinigung.
    Dabei werden auch Ablagerungen an den Zähnen gründlich entfernt. Die Zahnzwischenräume und den Bereich hinter den letzten Backenzähnen mit einer Zahnbürste sauber zu kriegen, ist kaum möglich. Zahnbelag, der kleben bleibt, entwickelt sich zu Zahnstein. Wer sich regelmäßig einer professionellen Zahnreinigung unterzieht, beugt Zahnfleischentzündungen, Karies sowie Parodontitis effektiv vor.
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  • Zahnärzte empfehlen, die Bürste spätestens nach drei Monaten gegen eine neue auszutauschen – biegen sich die Borsten zur Seite, dann sofort wechseln!
    Abgenutzte Borsten reinigen die Zähne nicht mehr gründlich und damit besteht kein wirksamer Schutz vor Karies oder Parodontitis. Auch wichtig: eine nasse Zahnbürste möglichst nicht in einem verschlossenen Badezimmerschrank oder Etui lagern, da sich sonst Keime bilden und vermehren können – am besten mit dem Kopf nach oben in einen Zahnputzbecher stellen. Und unbedingt daran denken: Nach einer Erkältung, Grippe oder Entzündung im Mund-Rachen-Raum sollte ebenfalls eine neue Zahnbürste her. Andernfalls droht eine unfreiwillige Neuansteckung.
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  • Es ist ratsam, nicht direkt nach dem Essen die Zähne zu putzen.
    Lebensmittel wie zum Beispiel Obst Säuren enthalten, die den Zahnschmelz aufweichen, sollte man ungefähr eine halbe Stunde mit dem Putzen warten. Denn dann hat sich der Zahnschmelz wieder verhärtet und ist weniger anfällig für eventuelle Beschädigungen durch die Borsten der Zahnbürste. Die optimale Zahnputzdauer beträgt übrigens drei Minuten.
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