Das ABC
schöner Zähne

A

Adhäsivtechnik

Der Begriff geht auf das Lateinische adhaerere zurück und bedeutet: an etwas (fest)hängen, kleben oder an etwas fest anschließen. In der Zahnmedizin versteht man unter „Adhäsivtechnik“ eine Methode zur Befestigung von Zahnersatz. Adhäsivtechniken schaffen eine extrem feste und dichte Verbindung zwischen dem natürlichen Zahn und dem ergänzenden künstlichen Material. Sie werden angewandt bei der Befestigung von Komposit- und Keramikfüllungen, Veneers und Kronen, aber auch zur Versiegelung von Fissuren.

Amalgam

Chemisch betrachtet ist Amalgam eine Legierung des Quecksilbers. Als Zahnamalgam wird es in Verbindungen mit anderen Metallen (zum Beispiel Silber, Kupfer, Indium, Zinn oder Zink) als Material für Zahnfüllungen verwendet. In dieser Funktion wird es bereits seit Jahren als Ursache für diverse gesundheitliche Belastungen diskutiert. Da die zulässigen Grenzwerte jedoch in der Regel unterschritten werden, ohne Konsequenzen für die von den Krankenkassen finanzierte Grundbehandlung.

Amalgam-Entfernung

Bei der Verwendung von Quecksilberlegierungen (Amalgamen) in Zahnfüllungen kann nicht ausgeschlossen werden, dass Spuren dieses hochgiftigen Metalls in den Körper gelangen. Gemeinsam mit weiteren Umweltbelastungen entstehen daraus vielfältige, nicht abschließend erforschte Krankheitsrisiken. Darum entschließen sich immer mehr Menschen, ihre alten Füllungen ersetzen zu lassen. Die dafür notwendige Entfernung des alten Amalgams muss mit äußerster Sorgfalt erfolgen, um die Patienten keinen zusätzlichen Belastungen auszusetzen – etwa durch während der Behandlung entstehende Partikel.

Angstpatienten

Angst hat jeder. Jeder dritte Deutsche hat Angst vor dem Zahnarzt und einer von zwanzig bekommt kein Auge mehr zu, wenn er an die bevorstehende Behandlung denkt. Kein Grund also, sich zu schämen. Aber ein guter Grund, sich zu informieren! Es gibt viele Möglichkeiten, die Angst vor dem Zahnarztbesuch in den Griff zu bekommen. Wir stehen Ihnen dabei sehr gerne zur Seite.

Besonders empfehlen wir Ihnen unsere spezielle Informationsseite:

www.zahnarztangst-in-muenchen.de

aPDT

Die Abkürzung aPDT steht für „antibakteriell Photodynamische Therapie“. In diesem Verfahren wird ein spezieller Farbstoff auf mit Bakterien befallenes Gewebe aufgetragen und anschließend mit Laserlicht aktiviert. Durch die entstehende Reaktion werden alle Bakterien in dem behandelten Bereich zerstört. Auch an solchen Stellen, an denen selbst eine Professionelle Zahnreinigung nicht vollständig wirken kann. Die APDT wird insbesondere zur Behandlung von Parodontitis eingesetzt. 

B

Bleaching

Bleaching oder Zahnaufhellung ist eine Methode, um menschliche Zähne – in der Regel aus ästhetischen oder kosmetischen Gründen – aufzuhellen. Menschen, die von Natur aus eher dunkle oder fleckige Zähne haben, leiden nicht selten unter dem optisch unschönen Gesamteindruck. Sie fühlen sich beim Lachen oder Essen in Gesellschaft unsicher oder gehemmt. Daher sind eine ganze Reihe von Tipps, Tricks und Hausmitteln entstanden, die zu helleren Zähnen verhelfen sollen. Diese Mittel sind jedoch häufig ohne Wirkung oder schädigen im schlimmsten Fall die Zähne dauerhaft. Darum sollten Zähne immer mit Unterstützung eines Zahnarztes aufgehellt werden. Damit sie nicht nur schöner aussehen, sondern auch gesund und widerstandsfähig bleiben.

Bruxismus

Der Fachbegriff für meist nächtliches, unbewusstes Knirschen oder Mahlen der Zähne lautet „Bruxismus“. Bruxismus ist eine Belastung nicht nur für Zähne und Kiefer, sondern in der Folge für den gesamten Körper. Oft wird er zuerst durch einen gewissen Druck im Kiefergelenk oder morgendliche Kopfschmerzen bemerkbar. Auf die Dauer führt er jedoch zu einer verstärkten Abnutzung der Zähne und eine Überbeanspruchung des gesamten Kauapparats. Es können Schmerzen in Nacken und Rücken und sogar Tinnitus entstehen. Der Sammelbegriff für diese Schmerzsymptome lautet Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD). Sie gehen nicht allein auf organische, sondern auch auf psychische Belastungen, z.B. Stress und schwierige Lebensphasen zurück. Darum erfordern sie eine besonders sorgfältige und ganzheitlich orientierte Diagnose und Behandlung.

C

Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD)

Unter dem Begriff Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) fasst man verschiedenste körperliche Symptome zusammen, die in einem Zusammenhang mit einer Fehlfunktion des Schädel-Unterkieferbereichs stehen. Diese Fehlfunktionen können sich sehr schmerzhaft weit über den Kopf- und Kieferbereich hinaus auswirken und zu Entzündungen und chronischen Schmerzen führen. Für die Behandlung empfiehlt sich ein ganzheitlicher Ansatz, der strukturelle, funktionelle, biochemische und psychische Aspekte gleichermaßen berücksichtigt.

D

Dental-Lupe

Beim Arbeiten mit der Dental-Lupe wird das Innere des Zahns bis zu 6-fach vergrößert dargestellt. Das ist immer dann besonders wichtig, wenn es auf größtmögliche Präzision ankommt, zum Beispiel bei Wurzelbehandlungen. Mit Hilfe der Dental-Lupe können die extrem feinen Wurzelkanäle wesentlich genauer untersucht und abgedichtet werden. Es bleiben keine Hohlräume für Bakterien zurück und die Erfolgsquote der Behandlung ist wesentlich höher.

Digitale Röntgengeräte

Digitale Röntgengeräte arbeiten schneller und mit weniger Strahlung als herkömmliche Geräte. Für die Patienten bedeutet das: Erheblich weniger Strahlenbelastung und klarere Ergebnisse! Digitale Röntgenaufnahmen haben alle Vorteile, die Sie von zuhause aus der digitalen Fotografie im Vergleich mit der Fotografie auf Film kennen: Die Bilder sind sofort auf dem Bildschirm sichtbar und müssen nicht zeitaufwendig entwickelt werden. Durch die Vergrößerungsmöglichkeit am Monitor werden schnell auch kleine Details besser sichtbar. In unserer Praxis bieten wir darüber hinaus aus die Digitale Volumentomographie an.

E

Endodontie

Der Begriff „Endodontie“ bezeichnet medizinisch die Lehre vom Zahninnern und setzt sich aus den altgriechischen Worten „endon“ für „innen“ und „odon“ für „Zahn“ zusammen. Umgangssprachlich ist der Ausdruck „Wurzelbehandlung“ gebräuchlich. Denn die Behandlung des Wurzelkanals ist zwar nicht der einzige, wohl aber der häufigste Behandlungsfall in der Endodontie. Grundsätzlich ist das Ziel der Endodontie, auch schwer geschädigte Zähne so lange wie möglich zu erhalten. Dazu kann es notwendig sein, eine entzündete Zahnwurzel (Pulpa) und das umgebende geschädigte Gewebe zu entfernen. Wichtig ist für den Erfolg der Behandlung und den Erhalt des Zahnes ist, dass der gesamte Wundbereich vollständig von Keimen befreit und anschließend dauerhaft bakteriendicht verschlossen wird. Darum sind Erfahrung und Präzision sowie der Einsatz moderner Instrumente und qualitativ hochwertiger Materialen von entscheidender Bedeutung.

Ernährung

Dass Zucker „nicht gut ist für die Zähne“ und Karies verursachen kann, weiß heute wahrscheinlich jedes Kind. Und für Kinder ist es auch besonders wichtig, auf eine zahngesunde Ernährung zu achten. Zum einen werden Gewohnheiten schon sehr früh geprägt – positive und negative. Zum anderen ist der Zahnschmelz von Kindern sehr viel empfindlicher als der von Erwachsenen. Aber auch für Erwachsene ist es wichtig, bei gesunder Ernährung nicht nur an die schlanke Linie, sondern auch an schöne Zähne zu denken. Allzu leicht übersehen werden die versteckten Zucker, die in vielen Nahrungsmitteln enthalten sind, zum Beispiel in Ketchup, Gewürzgurken, Essig oder Rotkohl... Auf alle Fälle empfiehlt es sich, zwischen den Mahlzeiten ausreichend lange Pausen zu lassen. Nur so hat der neutralisierende Speichel Zeit, auf die Zähne einzuwirken. Darum sollte man auch nicht sofort nach dem Verzehr von süßen oder sauren Speisen die Zähne putzen, sondern erst einmal mit Wasser spülen und eine halbe Stunde warten. Sonst besteht die Gefahr, dass mit der Bürste der angegriffene Zahnschmelz zusätzlich geschädigt wird.

F

Farbanpassung

Wer sich dafür entscheidet, aktiv etwas für schöne, helle Zähne zu tun, der möchte auch, dass das Ergebnis so perfekt wie möglich wird! Egal ob es um Veneers, eine oder mehrere Kronen, Brücken oder nur um eine relativ kleine Füllung geht: Wichtig ist, dass das Ergebnis so natürlich und zugleich so ästhetisch wie möglich aussieht. Perfekte Ergebnisse sind heute möglich, weil moderne Materialien in vielen Farbnuancen, Helligkeits- und Transparenzstufen vorliegen. Mit professionellen Farbpaletten suchen wirt gemeinsam mit Ihnen den richtigen Ton aus. Bei Zahnersatz oder Veneers können Sie sogar direkt in unserem Meisterlabor selbst am Feinschliff Ihrer zukünftigen Farbe mitwirken. 

Finanzierung

Hochwertige Materialien, Spezialgeräte und zeitaufwändige Behandlungen sind leider teurer als der Standard. Wir sind der Meinung, dass es nicht von Ihrem Versicherungsstatus oder ihrer aktuellen finanziellen Situation abhängen sollte, ob Sie sich für die bestmögliche Behandlung entscheiden. Auch möchten wir nicht, dass Sie nach einer aufwändigen Zahnbehandlung jeden Cent dreimal umdrehen müssen. Darum bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre Behandlung in sechs Raten zu zahlen, ohne dass für Sie zusätzliche Kosten entstehen. Bitte sprechen Sie uns bei Interesse darauf an.

Fissuren-Versiegelung

Unter „Fissuren“ versteht man die Einkerbungen und Grübchen in der Kaufläche eines Backenzahnes. Der Ausdruck geht zurück auf die lateinische Worte fossura (Graben) oder fissum (Spalt, Einschnitt). Aus zahnmedizinischer Sicht empfiehlt sich die Versiegelung von Fissuren, um das Entstehen oder die Ausbreitung von Karies zu verhindern. Dazu werden nach Möglichkeit kurz nach dem Zahndurchbruch die kariesgefährdeten Kerben mit Kunstharz- oder Kompositmaterial versiegelt.

Fluorid

Fluoride – oft auch kurz: „Fluor“ genannt – sind Salze, die in der Zahnmedizin vor allem in der Kariesprophylaxe eingesetzt werden. In Mund- und Zahnpflegemitteln unterstützen sie die Wiedereinlagerung von Schmelzbestandteilen in den Zahn. Damit machen sie den Zahn widerstandsfähiger und wirken der Bildung von Karies entgegen.

Fluoridierung

Unter Fluoridierung versteht man die Zugabe von Fluoriden in Kosmetika und Lebensmittel, zum Beispiel in Speisesalz, Zahnpasta, Trinkwasser (wird in den meisten Europäischen Ländern, darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz, nicht eingesetzt) oder Milch. Wie beim Einsatz aller Lebensmittelzusätze, die kaum individuell variiert werden können, sollten auch bei fluoridierten Lebensmitteln möglicher Nutzen und möglicher Schaden sorgfältig gegeneinander abgewogen werden. Präziser und sicherer sind gezielte Maßnahmen, die genau auf Ihre oder die Bedürfnisse Ihres Kindes abgestimmt werden können. Ihr Zahnarzt verwendet dafür hochkonzentrierte Gele und andere Präparate, deren Wirkung erprobt und Dosierung individuell geregelt werden kann.

G

Gingivitis

Gingivitis ist eine bakteriell verursachte Entzündung des Zahnfleisches. Anders als bei der Parodontitis sind tieferliegende Bereiche des Zahnhalteapparats noch nicht betroffen. Es besteht jedoch die Gefahr, dass eine chronische Gingivitis sich unbemerkt zu einer Parodontitis entwickelt, denn beide Krankheiten verursachen zunächst keine Schmerzen. Das wichtigste Mittel zur Vorbeugung einer Gingivitis ist eine sorgfältige Mundhygiene mit Zahnbürste und Zahnseide. Darüber hinaus empfiehlt es sich jedoch, hartnäckige Beläge an schwer zugänglichen Stellen regelmäßig professionell entfernen zu lassen. Dies übernimmt eine Mundhygienikerin im Rahmen einer Professionellen Zahnreinigung.

Gesunde Zähne

Unsere Zähne behalten wir ein Leben lang und sie werden auch ein Leben lang benötigt! Sind die Zähne einmal geschädigt, kann man leider nur „reparieren“ und korrigieren. Und auch wenn die Möglichkeiten in diesem Bereich inzwischen vielfältig und sehr individuell sind: Am besten ist es, es gar nicht erst darauf ankommen zu lassen. Sorgfältige tägliche Mundhygiene, regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und Professionelle Zahnreinigungen sind wichtige Bestandteile einer vorausschauenden Zahnpflege. Aber auch die richtige Ernährung und ein aufmerksamer Blick auf mögliche Fehlfunktionen, wie zum Beispiel nächtliches Knirschen und Mahlen, sind wichtig. Wir beraten Sie und Ihre Familie gerne in unserer Praxis und geben Ihnen professionelle Tipps, mit denen Sie Ihre Zähne lange schön und gesund erhalten.

H

Haltbarkeit von Zahnfüllungen

Wenn eine Zahnfüllung notwendig wird, ist das nie angenehm. Schon darum sollte man darauf achten, Behandlung und Material so zu wählen, dass das Ergebnis so lange wie möglich stabil und verlässlich hält. Leider sind die Angaben hinsichtlich der Haltbarkeit verschiedener Füllmaterialen sehr unterschiedlich. Für Ihre Orientierung haben wir darum Näherungswerte zusammen getragen, die von mehreren wissenschaftlichen Quellen bestätigt werden. Unserer praktischen Erfahrung nach können sorgfältig und passgenau individuell angefertigte Füllungen und Inlays jedoch auch deutlich länger halten.

Füllungsart

Haltbarkeit (Jahre)

Einfache Kunststoff-Füllung3 - 5
Komposit-Füllung5 - 8
Amalgam-Füllung8 - 10
Keramik-Inlay5 - 15
Gold-Inlay6 - 20

Heil- und Kostenplan

Am Anfang jeder Behandlung in unserer Praxis steht eine ausführliche, individuelle Beratung. Erst danach legen wir gemeinsam mit Ihnen fest, welche Vorgehensweise und welche Materialien für Sie am besten geeignet sind. Auch Ihre persönlichen Erwartungen spielen dabei eine wichtige Rolle. Anschließend erstellen wir Ihnen einen so genannten „Heil- und Kostenplan“ (HKP). Dieser gibt Auskunft darüber, wie die Behandlung aussehen und vor sich gehen soll und welche Kosten dadurch entstehen. Für gesetzlich versicherte Patienten ist der Heil- und Kostenplan die Berechnungsgrundlage für den Zuschuss Ihrer Krankenkasse. Auch Zusatzversicherungen fordern in der Regel eine solche Übersicht. In diesem Fall fertigen wir Ihnen gerne eine Kopie des Plans an. 

I

Implantate

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, die anstelle der ehemaligen natürlichen Zähne in den Kiefer eingesetzt werden. Sie bestehen aus Titan oder Keramik. Implantate haben gegenüber Teil- oder Vollprothesen viele Vorteile, die Ihnen einen unbeschwerten Alltag ermöglichen. Auch technisch und medizinisch sind sie inzwischen eine attraktive Alternative zu anderen Lösungen nach dem Verlust natürlicher Zähne. Darum werden Sie immer beliebter.

Inlays

Inlay bedeutet wörtlich „Einlage“. Das bedeutet, dass die Füllung nicht direkt im Zahn geformt wird. Inlays aller Art werden werden außerhalb des Mundes hergestellt und dann in den Zahn zementiert. Inlays werden in verschiedenen Materialien ausgeführt, insbesondere Gold, Keramik, galvanische Keramik (eine Kombination aus Gold und Keramik), Kunststoff und Titan.

Internationale Patienten

Internationale Patienten sind in unserer Praxis herzlich willkommen! Wir beraten und behandelt Sie sehr gerne auch in englischer Sprache. Bei Bedarf empfehlen wir Ihnen gerne auch Hotels in der Nähe unserer Praxis. Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Intraorale Kamera

Haben Sie schon einmal versucht, sich mit einem Spiegel in den Mund zu schauen? Vielleicht erinnern Sie sich auch noch an Ihre Zahnarztbesuche in Kindertagen, bei denen der Arzt versuchte, Ihnen mit einem winzigen Spiegel vor Augen zu führen, warum er bohren muss? Moderne Intraorale Kameras („In-Mund-Kameras“) eröffnen Ihnen eine ganz neue Perspektive auf Ihre Zähne und Ihr Zahnfleisch: Klar und deutlich, groß und ganz ohne, dass Sie sich verrenken müssen. Mit Hilfe dieser Kamera können Sie Ihre Zähne und Ihr Zahnfleisch stark vergrößert auf dem Monitor betrachten. Das bringt Sie vielleicht zum ersten Mal wirklich auf Augenhöhe mit Ihrem Behandler.

J

Jugendzahnpflege

Jugendliche sind keine Kinder mehr. Sie haben ganz andere Interessen und Wünsche und möchten in die Entscheidung über ihre Behandlung eingebunden werden. Dennoch stufen die Krankenkassen Jugendliche bis zu ihrem 18. Lebensjahr als „Kinder“ eingestuft. Das hat auch Vorteile: So können sie wie jüngere Patienten die halbjährliche Prophylaxe-Untersuchung nutzen und damit eine gute Grundlage für die Gesundheit ihrer Zähne legen. Die Kosten dafür übernehmen – anders als bei der späteren Professionellen Zahnreinigung für Erwachsene – die Krankenkassen.

K

Karies

Karies ist die am weitesten verbreitete Erkrankung der Zähne. Sie entsteht durch Bakterien in der Mundhöhle und wird besonders durch den Verzehr von Kohlehydraten (Zucker) gefördert. Darum spielt auch eine ausgewogene Ernährung mit nicht zu viel Zucker eine wichtige Rolle beim Kariesschutz der Zähne. Weitere Einflussfaktoren sind zum Beispiel die Zusammensetzung des Speichels und der Stand der Zähne. Je früher eine Karies erkannt und behandelt wird, desto besser. Darum sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen so wichtig. Nur so können schnell Gegenmaßnahmen ergriffen, bestehende Schäden behoben und neuen vorgebeugt werden. Da Kinder in der Regel mehr Süßes essen, als Erwachsene, es mit der täglichen Zahnhygiene nicht so genau nehmen und darüber hinaus auch noch einen deutlich anfälligeren Zahnschmelz haben, ist es besonders wichtig, ihre Zähne regelmäßig untersuchen zu lassen. Für Kinder und Erwachsene gleichermaßen gilt: Regelmäßiges Zähneputzen ist unverzichtbar – und wenn gerade keine Zahnbürste zur Hand ist, kann ein zuckerfreier Zahnpflege-Kaugummi als schnelle Maßnahme zwischendurch eingesetzt werden.

Keramikinlays

Der Augenfälligste Vorteil von Keramikinlays ist ihre Farbe. Anders als Goldinlays sind sie kaum von den umgebenden natürlichen Zähnen zu unterscheiden. Sie stehen in einer großen Bandbreite von Weißtönen, Transparenzstufen und Schattierungen zur Verfügung und können perfekt an die Wünsche jedes einzelnen Patienten angepasst werden. Neben diesen ästhetischen Aspekten sind Keramikinlays überaus stabil und haben eine lange Lebensdauer. Beim Einsetzen von Keramikinlays wird ein so genannter dentinadhäsiver Verbund erzeugt. Das ist eine äußerst dichte Verbindung zwischen natürlichem Zahnbein (Dentin) und dem Inlay. Auf diese Weise werden stark geschädigte Zähne zusätzlich stabilisiert und gesichert. Nicht zuletzt sind Keramikinlays sehr gut verträglich.

Kinderzahnarzt

Wir sind eine Praxis für Kinder und Erwachsene. Das heißt, dass wir unsere kleinen Patienten so ernst und wichtig nehmen, wie die großen. Unser Personal ist speziell geschult, um zum Beispiel die halbjährlichen Vorsorge-Untersuchungen kindgerecht und spannend zu gestalten. Kinder sind neugierig und haben Spaß daran, Neues zu entdecken. Und wir wollen, dass sie in unserer Praxis interessante Erlebnisse haben und „Angst vor dem Zahnarzt“ gar nicht erst entsteht!

Kofferdam

Ein Kofferdam wird eingesetzt, wenn der zu behandelnde Zahn vom übrigen Mundraum abgeschirmt werden soll. Technisch handelt es sich bei einem Kofferdam um ein spezielles Gummispanntuch, das den Behandlungsbereich einschließt (Englisch: to coffer) und vom übrigen Mundraum wie ein Damm abgrenzt (Englisch: dam). Das ist wichtig zum Beispiel bei der Amalgam-Entfernung, um zu verhindern, dass Bruchstücke oder Staub von dem quecksilberhaltigen Amalgam in den Mund gelangen und verschluckt werden. Bei einer Wurzelbehandlung oder dem Einsatz einer Kunststoff-Füllung bietet ein Kofferdam wirkungsvollen Schutz vor Bakterien und hält den Arbeitsbereich trocken und frei von Speichel. Schließlich reduziert ein Kofferdam den Kontakt mit reizenden oder möglicherweise Allergien auslösenden Substanzen während der Behandlung.

Kosten

Für gesetzlich Versicherte wird die Regelversorgung direkt von der Krankenkasse übernommen. Das heißt: Wie bei jedem anderen Arzt legen Sie Ihre Versichertenkarte oder elektronische Gesundheitskarte vor und müssen sich um nichts weiter kümmern. Anders verhält es sich, wenn Sie zusätzliche Leistungen wünschen – wie zum Beispiel eine professionelle Zahnreinigung. Auch bei Zahnersatz stellt sich schnell die Frage, welche Erwartungen Sie an Materialqualität und Behandlungsmethoden stellen. Denn die Regelversorgung deckt eben nur eine medizinisch notwendige und ausreichende Behandlung ab und stellt dafür einen Pauschalbetrag zur Verfügung. Individuell angepasste Leistungen, besonders hochwertige oder ästhetische Materialien und aufwändige Behandlungsmethoden werden meist nicht abgedeckt. Private Krankenkassen und Zahnzusatzversicherungen bieten hier meist mehr. Wir beraten und unterstützen Sie gerne und versorgen Sie ggf. mit den notwendigen Unterlagen für Ihre Versicherung.

L

Lachen

Es ist so selbstverständlich: Ein offenes, herzliches Lachen reißt mit und macht glücklich. Was aber, wenn man sich schämt, den Mund weit zu öffnen? Leider geht es vielen Menschen so. Sie möchten nicht, dass andere Ihre Zähne sehen. Dabei kann der individuelle Leidensdruck sehr groß werden und sogar zu psychischen Beeinträchtigungen führen. Das muss nicht sein. Die moderne Zahnmedizin und -ästhetik verfügt heute über so viele Möglichkeiten, dass sich für nahezu jedes Problem auch eine Lösung finden lässt. Ob Sie eine Korrektur mit einer unsichtbaren Zahnschiene (Invisalign®) wünschen, altes Amalgam durch unsichtbare Inlays ersetzen oder Veneers anpassen lassen möchten, wir unterstützen Sie kompetent, professionell und individuell.

M

Moderne Endodontie

Moderne Endodontie – oder Wurzelbehandlung – hat ein erklärtes Ziel: Den Erhalt Ihrer eigenen Zähne, auch dann wenn sie schon stark geschädigt sind und die Wurzel entzündet ist. Gerade in den letzten Jahren haben technische Fortschritte die Erfolgsaussichten einer Wurzelbehandlung ganz entscheidend verbessert. Dentallupen und -mikroskope, hochspezialisierte Instrumente, zum Beispiel zur Bestimmung der Länge eines Wurzelkanals, machen präzises Arbeiten auch in feinstverästelten Bereichen möglich. Hinzu kommen neue Füllmaterialien und -verfahren. Sie ermöglichen einen wirklich verlässlichen und dauerhaften luftdichten Abschluss des ehemaligen Wurzelbereichs. Das reduziert das Risiko einer Neuinfektion erheblich. Damit verliert die berüchtigte „Wurzelbehandlung“ viel von ihrem Schrecken und wird zur echten Chance auch für schwer geschädigte und schwierig zu behandelnde Zähne. Wichtige Voraussetzung: Professionalität, Präzision und natürlich das Know-how Ihres Zahnarztes.

Mundgeruch

Mundgeruch ist unangenehm, für die Betroffenen und ihre unmittelbare Umgebung. Gelegentlicher schlechter Atem, zum Beispiel nach einem sehr deftigen Essen, verzeiht man gerne. Unangenehmer aber ist chronischer Mundgeruch. Viel seltener als landläufig angenommen geht er auf Magenprobleme zurück. Sehr viel häufiger – bei bis zu 90 % - liegt die Ursache des Übels im Mund- und Rachenraum. Und hier kann in den meisten Fällen leicht Abhilfe geschaffen werden. Der Zahnarzt hilft, indem er zunächst die Ursache bestimmt: Handelt es sich um ein Problem der Mundhygiene? Stammt der Geruch von unbehandelter Karies oder Parodontitis? Ist vielleicht die Mundflora insgesamt aus der Balance geraten? Wenn Sie wissen, wo genau die Ursache für den störenden Geruch liegt, können Sie gezielt etwas dagegen unternehmen, anstatt ihn nur vorübergehend mit Kaugummi oder Spülungen zu überdecken.

N

Narkose

Anders als bei einer örtlichen Betäubung werden bei einer Narkose alle körperlichen Empfindungen und das Bewusstsein des Patienten vollständig ausgeschaltet. In diesem schlafähnlichen Zustand spürt der Patient nicht nur keine Schmerzen, sondern auch nichts davon, dass der Arzt überhaupt an seinen Zähnen arbeitet. Und er hat anschließend auch keine Erinnerung an die Operation. Für viele Angstpatienten klingt darum eine Behandlung unter Narkose wie eine Erlösung. Dank unserer Zusammenarbeit mit dem Narkosezentrum München, können wir Ihnen auch diese Option auf höchstem medizinischen Niveau anbieten. Es gibt jedoch auch andere Optionen, die für den Körper insgesamt weniger belastend sind, wie zum Beispiel den Dämmerschlaf. Wir beraten Sie gerne und helfen Ihnen, die Behandlungsart zu finden, bei der Sie sich am wohlsten fühlen und weder Angst noch Schmerzen empfinden müssen. 

O

Oralphobie

Oralphobie ist der Fachbegriff für eine ausgeprägte Angst vor dem Besuch beim Zahnarzt und vor der zahnärztlichen Behandlung. Er wird in der Regel nahezu synonym zur so genannten Dentalphobie gebraucht. Genau genommen handelt es sich jedoch bei dem einen um eine Angst (Phobie), die sich auf den gesamten Mundraum und das Öffnen des Mundes bezieht (lat. oral.: den Mund betreffend). Im anderen Fall bezieht sich die Angst im engeren Sinne auf die Zähne (lat.: dental: den Zahn betreffend). Konkret verbergen sich hinter diesen abstrakten Begriffen sehr konkrete Ängste, die für die Betroffenen ausgesprochen belastend sein können: Ängste vor Schmerzen, Spritzen, bestimmten Geräuschen und Gerüchen, die Angst davor, hilflos und ausgeliefert zu sein, zu ersticken oder von dem Arzt abgewertet und nicht ernst genommen zu werden – vielleicht sogar aufgrund dieser Ängste. Das wirksamste Mittel dagegen ist eine vertrauensvolle Beziehung zu Ihrem behandelnden Arzt. Sie können sich darauf verlassen, dass in unserer Praxis niemand über Sie lachen oder hinter Ihrem Rücken die Nase rümpfen wird. Wir alle kennen Ängste. Und wir werden Sie dabei unterstützen, Ihre Ängste zu überwinden.

P

Parodontose

Mehr als 80 % der über 35-Jährigen leiden an einer Erkrankung des Zahnbettes. Das Tückische an der Erkrankung: Sie verläuft lange Zeit schmerzlos. Wenn sie dann erkannt wird, sind oft schon Teile des Zahnhalteapparats irreversibel geschädigt. Unbehandelt kann die Parodontitis – auch geläufig als Parodontose – zum Verlust einer oder mehrerer Zähne führen. Bei aggressiveren Krankheitsverläufen droht sogar ein umfangreicher Abbau des Kieferknochens. Darum ist es besonders wichtig, diese bakterielle Infektion so früh wie möglich zu erkennen und entschlossen zu behandeln. Das A und O ist regelmäßige Mundhygiene zuhause. Aber auch die regelmäßige Professionelle Zahnreinigung hilft, das Problem schnell zu erkennen. Außerdem sollten Sie auf erste Anzeichen achten, zum Beispiel auf Zahnfleischbluten, rotes, geschwollenes oder empfindliches Zahnfleisch, fühlbare Änderungen beim Aufeinanderbeißen der Zähne oder beim Sitz von Teilprothesen.

Praxislabor

Zu unserer Praxis gehört ein voll ausgestattetes zahntechnisches Labor, das von einem Zahntechnik-Meister geführt wird. Dort werden beispielsweise Zahnersatz, Schienen und Inlays direkt vor Ort gefertigt und präzise angepasst. Das geht nicht nur schnell, sondern ermöglicht auch besonders individuelles Arbeiten. Nichts muss hin und her geschickt werden. Unsere Patienten haben sogar die Möglichkeit, direkt bei der Auswahl von Farben mitzuwirken und zu sehen, wie genau hier gearbeitet wird. Darüber hinaus spielt unser Meisterlabor eine wichtige Rolle für die Funktionsdiagnostik, also die ganzheitliche Behandlung weit verbreiteter Fehlstellungen und Schäden des Mund- und Kieferbereichs.

Professionelle Zahnreinigung (PZR)

Professionelle Zahnreinigung (PZR) ist ein wichtiger Beitrag für die langfristige Gesundheit Ihrer Zähne und Ihres Körpers. Auch wenn Sie selbst viel Wert auf tägliche, gründliche Zahnpflege legen, wird es Ihnen nicht gelingen, alle gefährdeten Stellen zu erreichen und Bakterien zu entfernen. Als Folge drohen Mundgeruch, Karies und Parodontose aber auch weitaus schwerwiegendere gesundheitliche Risiken durch Bakterien, die über die Mundhöle in den Körper gelangen. Professionelle Zahnreinigung hilft Ihnen dabei, diese Risiken zu reduzieren und Ihre tägliche Zahnpflege optimal an ihre Mundsituation anzupassen.

Prophylaxe

Unter Prophylaxe (abgeleitet vom griechischen pro-phylaktikós, verwahrend, schützend) versteht man alle vorbeugenden Maßnahmen. Im Bereich der Zahnmedizin stehen dabei alle diejenigen Maßnahmen im Mittelpunkt, die über die tägliche private Zahnpflege hinaus gehen. Wichtigstes Element ist der regelmäßige und frühzeitige Vorsorge-Termin für Kinder. Besonders bei Kindern ist aber auch die kindgerechte Anleitung zu selbstständiger verantwortungsvoller Zahnpflege ein wichtiger Aspekt. Erwachsene sollten ebenso regelmäßig eine Professionelle Zahnreinigung durchführen lassen, um Karies und Parodontitis vorzubeugen.

Q

Qualität

Qualitativ hochwertiger Zahnersatz, Füllungen aus erstklassigem Material und Behandlungsmethoden auf dem Stand der Zeit sind kein Luxus. Sie sichern den Erfolg schwieriger Therapien und langfristiges Wohlbefinden. So halten Inlays aus modernen Materialien deutlich länger als andere. Kronen, Brücken und anderer Zahnersatz können mit High-Tech-Stoffen perfekt an die umgebenden Zähne angepasst werden und Wurzelbehandlungen mit Kofferdam und Präzisionsgeräten helfen, auch schwer geschädigte Zähne zu erhalten. Leider übernehmen gesetzliche Krankenkassen jedoch nur die Kosten für „notwendige“ Behandlungen, und das ist nicht immer die bestmögliche Behandlung. Das entspricht nicht unserem Selbstverständnis: Wir möchten, dass Sie die beste Behandlung bekommen, nicht die günstigste. Darum legen wir viel Wert auf individuellen Beratung. Denn jedes Anliegen ist anders und die Voraussetzung für qualitativ hochwertige Lösungen ist, zuerst das Problem und die Interessen unserer Patienten genau zu verstehen.

R

Ratenzahlung

Für Patienten, die sich einer aufwändigen und teuren Behandlung unterziehen müssen, oder sich aus ästhetischen Gründen für Materialien entschieden haben, die nicht von der Versicherung oder Krankenkasse übernommen werden, bieten wir die Möglichkeit einer Ratenzahlung. Bei einer Zahlung in sechs Monatsraten entstehen für Sie keine zusätzlichen Kosten. Diese übernehmen wir für Sie – denn wir sind überzeugt davon, dass Qualität ihr Geld wert ist und schöne Zähne und gesunde Zähne keine Frage des Geldes sein sollten!

Recall

Ihr Terminkalender ist immer ziemlich gut gefüllt. Was nicht dringend ist, läuft Gefahr übersehen zu werden, es hat ja schließlich noch Zeit. Was dann zu kurz kommt, sind Ihre persönlichen Vorsorge-Termine. Wenn Sie diese Situation nur allzu gut kennen, bieten wir gerne unseren „Erinnerungs-Service“ an. Wie ein gutes Sekretariat legen wir uns Ihre Vorsorge-Termine auf „Wiedervorlage“ und rufen Sie rechtzeitig an, um einen für Sie passenden Termin zu vereinbaren. Und natürlich erinnern wir Sie auch gerne am Tag davor noch einmal daran, damit Sie den Kopf frei haben für andere Dinge.

Röntgenaufnahmen

Das Verfahren der Röntgenaufnahme geht zurück auf den deutschen Physiker Wilhelm Conrad Röntgen (*1845 in Lennep +1923 in München). Für die Entdeckung der nach ihm benannten Strahlung erhielt er 1901 als erster Physiker den Nobelpreis. Seine Entdeckung revolutionierte die medizinische Diagnostik. Moderne digitale Röntgenaufnahmen sind ein unverzichtbarer Bestandteil einer gründlichen zahnärztlichen Voruntersuchung und der minimalinvasiven Zahnbehandlung. Auf dem Röntgenbild wird deutlich, was mit bloßem Auge und sogar mit modernen Dental-Lupen nicht zu sehen ist, denn nur mit dem Röntgengerät kann man buchstäblich in den Zahn und den Kiefer hinein sehen. So können zum Beispiel defekte Zahnfüllungen und Probleme am Kieferknochen frühzeitig und genau erkannt werden. Wichtig für Patienten: Dank hochempfindlicher Röntgenfilme und Digitalisierung ist die Strahlenbelastung beim Röntgen heute um bis zu 90 % geringer als mit herkömmlichen Röntgenmethoden.

S

Schiene

Schienen kommen in Zahnmedizin und Kieferorthopädie vielfältig zum Einsatz, um Fehlstellungen zu korrigieren oder das Gebiss bzw. Teile des Gebisses und des Kiefers zu entlasten. Viele Teenager kennen die klassischen Korrektur-Schienen, mit denen in jungen Jahren die Stellung der bleibenden Zähne korrigiert werden soll. Die elegantere und nahezu unsichtbare Variante zu den oft störenden Drahtgestellen sind die Invisaglign®-Schienen, wie wir sie in unserer Praxis anbieten. Erwachsene kennen häufiger die so genannten Aufbiss-Schienen, die nächtlichem Zähneknirschen entgegenwirken sollen. Bekannt sind auch spezielle Schienen, die zum Beispiel für Bleaching-Verfahren eingesetzt werden. In jedem Fall gilt: Eine Schiene muss individuell und genau angepasst werden. In unserer Praxis erfolgt dies direkt im eigenen Zahntechnik-Meister-Labor.

T

Technik

Das Wort Technik geht zurück auf das altgriechische „téchne“ und bedeutet im Deutschen so viel wie „Kunst“, Kunstfertigkeit“ aber auch „Handwerk“ im Sinne von gelerntem und praktiziertem Wissen. Wenn wir von uns sagen, dass wir in unserer Praxis Wert auf erstklassige Technik legen, verstehen wir darunter zweierlei: Die bestmögliche Ausstattung mit technischen Geräten auf der Höhe der Zeit und hochentwickeltes technisches Können! Eine hervorragende Ausbildung, erprobtes Know-how und kontinuierliche Weiterbildung sind die Voraussetzung dafür, dass wir diesem Anspruch gerecht werden können – in jedem Bereich unserer zahnärztlichen und kieferorthopädischen Praxis.

Teleskop-Kronen

Teleskop-Kronen bestehen aus zwei Teilen: der „Primär-“ und der „Sekundärkrone“. Die Primärkronen wird auch als „Innen-Teleskop“ oder „Primär-Teleskop“ bezeichnet. Sie wird fest auf dem beschliffenen natürlichen Zahn zementiert und bildet damit die „Innenseite“ der Kronenkonstruktion. Sie kann aus Metall oder aus Keramik bestehen. Entsprechend wird die Sekundärkrone auch als „Außen-Teleskop“ oder „Sekundär-Teleskop“ bezeichnet. Diese bestehen in der Regel aus Metall, können aber bei Metallunverträglichkeit auch aus speziellen Kunststoffen hergestellt werden. Die Sekundärkronen tragen den nach außen sichtbaren Teil der Krone und werden passgenau auf die festsitzende Primärkrone geschoben wie ein Teleskop.

U

Unsichtbare Zahnspange

Mit dem Invisaglign®-Verfahren wird der Traum von Teenager-Generationen aber auch vieler Erwachsener wahr, die sich entschließen, etwas gegen unschöne Zahnfehlstellungen zu unternehmen: Die unsichtbare Zahnspange. Unbeschwert und spontan lachen, sprechen und essen zu können, auch in Gesellschaft, ist wichtig für ein gutes Lebensgefühl. Darum leiden Menschen, die sie sich schämen, ihre Zähne zu zeigen und vermeiden, bei gesellschaftlichen Anlässen offen zu lachen. Wenn sie sich dann entschließen, etwas dagegen zu unternehmen, wollen sie eines sicher nicht: Dass ihre gesamte Umwelt über Monate hinweg jeden Tag sieht, dass sie eine Zahnspange tragen. Glücklicherweise ist dies heute auch nicht mehr nötig. Mit der in unserer Praxis angebotenen Invisaglign®-Technik kommen Sie Schritt für Schritt zu schönen, gleichmäßigen Zähnen. Ihre Umwelt sieht das Ergebnis, nicht aber den Weg dorthin.

V

Veneers

Veneers sind Haute Couture für Ihre Zähne. Der Begriff „Veneer“ stammt aus dem Englischen und heißt wörtlich übersetzt „Furnier“. So ähnelt auch die Technik der Zahn-Verneers der Herstellung hochwertiger Holzfurniere aus edlen Hölzern: Der Zahntechniker fertigt hauchdünne Keramikschalen, die ganz genau an Ihre Zähne und Ihre Wünsche angepasst werden. Sie werden mit einem speziellen Adhäsivferfahren auf Ihre eigenen Zähne zementiert. Im Vergleich zu herkömmlichen Kronen müssen Ihre Zähne dafür sehr viel weniger beschliffen werden. Das High-Tech-Material macht Veneers sehr stabil, belastbar und damit lange haltbar. Außerdem machen sich Veneers in Ihrem Mund nahezu unsichtbar. Durch ihre hauchdünne Beschaffenheit und die Vielfalt von Farben und Nuancen und ihre leicht transparente Oberfläche sehen sie aus wie Ihre natürlichen Zähne – nur perfekt!

Verspannungen

Verspannungen und Schmerzen im Kieferbereich sind ebenso weit verbreitet wie Rückenschmerzen. Sie können eine Folge von Fehlstellungen sein oder aber von nächtlichem Zähneknirschen und Aufeinanderpressen der Zähne. Nicht selten ist nicht nur die Kiefermuskulatur betroffen. Die Verspannungen können sich über den Nacken und die Schultern ausbreiten und führen zu Kopf- und sogar chronischen Rückenschmerzen. Hilfe bietet die Funktionsdiagnostik, in der sorgfältig die Ursachen für die Beschwerden geklärt werden. Eine ganzheitliche Herangehensweise ist entscheidend für den langfristigen Erfolg der Behandlung, denn die möglichen Ursachen sind vielfältig und nicht immer auf den ersten Blick erkennbar. Psychische Belastungen, Stress und Sorgen können dazu führen, dass man buchstäblich ständig „die Zähne zusammenbeißt“. Aber auch unerkannte orthopädische Probleme müssen in Betracht gezogen werden. 

W

Weisse Zahnfüllungen

Herkömmliche Zahnfüllungen aus Amalgam haben nicht nur den Nachteil möglicherweise gesundheitsschädlich zu sein, sie sehen auch nicht schön aus. Goldfüllungen sind zwar sehr gut verträglich, aber auch sie fallen im Mund sofort ins Auge. Wer sich Zahnfüllungen wünscht, die auch bei genauerem Hinschauen kaum zu erkennen sind, entscheidet sich für hochwertiges Komposit-Material oder für Inlays aus Keramik. Moderne Komposit-Materialien haben die Nachteile älterer Kunststoffe längst hinter sich gelassen. Sie sind haltbar, farbstabil und vom natürlichen Zahn kaum noch zu unterscheiden. Ähnlich unsichtbar sind auch Keramik-Inlays. Darüber hinaus sind sie besonders gut verträglich, auch für empfindliche Menschen, und schlagen in Sachen Haltbarkeit sogar die Komposit-Lösungen.

Wurzelbehandlung

Die Wurzelbehandlung gehört zu den am meisten gefürchteten zahnärztlichen Eingriffen. Fast jeder hat schon furchtbare Erzählungen über nicht geglückte oder erst nach mehreren Anläufen erfolgreiche Wurzelbehandlungen gehört – jeweils begleitet von großen Schmerzen. Doch das ist nicht nötig. Ziel einer Wurzelbehandlung oder Endodontie ist, einen oder mehrere Zähne, deren so genannte Zahnwurzel entzündet oder angegriffen ist, zu erhalten. Das bedeutet: Hoffnung auch für schwer geschädigte Zähne. Mit speziellen Instrumenten, viel Erfahrung und hochwertigen Materialien sind die Erfolgsaussichten heute wesentlich höher als noch vor einigen Jahren. So kann mit Hilfe einer Dental-Lupe tief in den Wurzelkanal hineingesehen und wirklich gründlich alles angegriffene Gewebe entfernt werden. Moderne Betäubungs- und Narkose-Techniken helfen sehr wirkungsvoll gegen Schmerzen. Und gerade in unserer Praxis achten wir besonders darauf, Menschen mit ausgeprägter Angst vor der Behandlung zur Seite zu stehen. 

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Xerostomie

Xerostomie ist der Fachbegriff für „Mundtrockenheit“. Sie kann beispielsweise durch die Einnahme von Medikamenten entstehen und stört zunächst nur beim Verzehr trockener Speisen oder beim Schlucken. Besteht die Mundtrockenheit jedoch über einen langen Zeitraum, kann sie sich auch negativ auf die Zahngesundheit auswirken. Denn der Speichel hat eine wichtige Funktion bei der Reinigung und Regeneration der Zähne nach dem Essen. Häufige Folge ist Karies, aber auch das Entstehen von Parodontitis.

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Zahnbelag

Zahnbelag ist nicht nur unschön, sondern auch schädlich für Ihre Zähne und Ihr Zahnfleisch. Zahnbelag entsteht insbesondere an Stellen, die bei der täglichen Zahnpflege nicht richtig erreicht werden. Dort bildet sich zunächst eine hauchdünne Eiweißschicht, auf der sich bevorzugt Bakterien ansiedeln. Können sich diese ungestört vermehren, besteht die Gefahr von Karies, Gingivitis und schließlich Parodontitis. So lange die Eiweißschicht noch frisch ist, kann sie mit der Zahnbürste entfernt werden. Hat sie sich jedoch zu Plaque verfestigt, helfen nur noch spezielle Verfahren. Auch antibakterielle Mundwässer wirken nur beschränkt, denn sie greifen allenfalls die oberste Zellschicht der Bakterien an. Darum empfiehlt es sich, regelmäßig eine Professionelle Zahnreinigung zu besuchen, um schädliche Belege, Plaque und Zahnstein gründlich entfernen zu lassen.

Zähneknirschen

Es passiert meistens nachts – und bleibt darum oft lange Zeit unbemerkt: Zähneknirschen. Laut Bundesärztekammer knirschen mindestens 10 % aller Deutschen so heftig mit den Zähnen, dass sie zum Arzt gehen. Dauert das Problem länger an, kann der Zahnschmelz regelrecht abgeschmirgelt werden. Andere Probleme sind Verspannungen, die sich vom Kiefer allmählich ausbreiten, Kopfschmerzen die immer morgens besonders stark sind, scheinbare Ohrenschmerzen, die nicht von den Ohren kommen, und Schlafstörungen. Im schlimmsten Fall kann sich die so genannte Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) entwickeln, unter der etwa 8 % aller Deutschen leiden. Die Ursachen für das Zähneknirschen sind vielfältig. Darum ist es wichtig, bei Untersuchung, Diagnostik und Therapie ganzheitlich vorzugehen und auch nach möglichen psychischen Belastungen und nach orthopädischen Problemen zu fragen.

Zahnersatz

Wenn einzelne oder mehrere Zähne verloren gehen, ist solider, gut sitzender Zahnersatz unverzichtbar! Dies ist nicht nur eine Frage der Ästhetik und des Komforts. Vor allem geht es um die Gesunderhaltung des gesamten Körpers und der verbliebenen Zähne. Denn wenn Lücken nicht geschlossen werden, bewegen sich die umliegenden und die im Ober- oder Unterkiefer gegenüberliegenden Zähne allmählich auf die Lücke zu, um sie zu schließen. So entstehen Fehlstellungen, die eine ganze Reihe neuer Probleme nach sich ziehen. Sie reichen von vermehrter Abnutzung bis zu chronischen Verspannungen und craniomandibulären Dysfunktionen. Darum wird der notwendige Zahnersatz in jedem Fall von der Krankenkasse übernommen. Der notwendige Ersatz ist jedoch leider nicht immer auch die für den einzelnen Patienten beste Lösung. Für Implantate und hochwertige Brücken ist es häufig notwendig, dass sich der Patient selbst an den Kosten beteiligt, wenn er nicht über eine Zusatzversicherung verfügt. 

Zahnseide

Zahnseide ist ein Hilfsmittel für die tägliche Mundhygiene zuhause. Sie entfernt Essensreste und Beläge dort, wo die Zahnbürste nicht hinkommt: Zwischen den Zähnen. Mit der Zahnbürste können nur etwa 70 % der Zahnoberfläche erreicht werden. Darum sollte mindestens einmal täglich auch Zahnseide zum Einsatz kommen. Besonders wenn Kronen im Mund vorhanden sind, sollte regelmäßig zusätzlich zur Bürste Zahnseide verwendet werden, ganz besonders am unteren Rand der Krone, der besonders anfällig ist für de Ansiedelung von Bakterien. Je nach Vorlieben und Mundsituation gibt es beschichtete und unbeschichtete Zahnseide. Wenn man mit der Handhabung nicht gut zurecht kommt, spezielle Halterungen (Flossetten) als Einwegprodukte benutzt werden. Mit ein wenig Übung kann man darauf jedoch in der Regel schnell verzichten.

Zahntechnik

Zahntechnik ist ein Handwerksberuf, in dem individueller Ersatz für beschädigte oder verloren gegangene Zähne hergestellt wird. Der Zahntechniker fertigt Brücken, Kronen, Inlays aus unterschiedlichsten Materialen, Teil- und Vollprothesen. Aber auch bei kieferorthopädischen Problemen ist der Zahntechniker gefragt. So passt er Aufbiss-Schienen an, wenn nächtliches Zähneknirschen unterbunden werden soll, oder fertigt Schutz-Schienen bei Kieferverletzungen. Unsere Praxis in Bogenhausen verfügt über ein eigenes Dentallabor, das von einem Meister geführt, und in dem auch ausgebildet wird. Das bedeutet, dass Zahntechnik-Meister und Zahnarzt besonders eng zusammenarbeiten und auch Sie bei Interesse einmal einen Blick in die Werkstatt werfen können.